Auf dieser Seite möchten wir euch mit einigen Begriffen vertraut machen,
die beim Kiten immer wieder auftauchen.
Also viel Spaß mit unserem kleinen Lexikon!

Aktivwaage (Active Bridle)
Eine Waage, die sich selbststänig den Windverhältnissen anpasst,
entwickelt von Andy Wardley.

Anstellwinkel
Durch die Waage vorgegebener Winkel des Drachens zum Wind.
Flachere Einstellung bei geringem Wind, steilere Einstellung
bei mehr Wind.

Aspect-Ratio
benennt das Verhältnis zischen Spannweite und Standhöhe=
Drachenstreckung

Beaufort
Windstärken-Skala, die sich nach sichtbaren Kriterien richtet,
von Sir Francis Beaufort 1806 aufgestellt, Einteilung der Windstärke
erfolgt in 12 Stufen, Angabe oft in km/h

Bowline
Zwischen den Flügelspitzen gespannte Leine zur Verhinderung
von “Leinensalat” während eines Tricks. Kann aber auch weggelassen werden
da einige Tricks damit nicht geflogen werden können (z.B. Lazy Susan)

CFK
Epoxitharzverstärkte Kohlefaserrohre für den Drachenbau.
Leicht, aber trotzdem mit guter Steifigkeit.

Gestänge
Gerüst des Drachens
( siehe auch Kielstab, Leitkante, Mittelkreuz & Stand-Off )

Kielstab
Senkrechter Stab in der Mitte des Drachens, der den Kiel bildet

Leinen
Meist aus Kunstfaser (Dyneema) bestehende, geflochtene, Leinen

Leitkanten
 sind die Seiten des Drachens, also in Flugrichtung der vordere Rand
des Drachens.

Mittelkreuz
Die Verbindung zwischen Kielstab und den unteren Querspreizen.

Nase
In der Nase werden Leitkanten und Kielstab zusammengeführt,
also die Spitze des Drachens.

Querspreize
Waagerechtes Gestänge im oberen und unteren Bereich des Drachens.

Saumschnur
In die Schleppkante eingezogene Schnur,
die das Flattern der Segel verhindern soll.

Schleppkante
Untere Segelkante, in Flugrichtung gesehen

Stand-Off
Stäbe, die zur Bildung des “Drachenbauchs” an den unteren Querspreizen
eingesetzt werden.

Ultra Light (UL)
Leichtwinddrachen für wenig Wind, werden oft auch
fürs Indoor-Kiten ( z.B. in einer Halle) eingesetzt.

Vented
Drachen mit winddurchlässigen Panelen im Segel. Dadurch wird der Druck
reduziert und man kann bei höheren Windgeschwindigkeiten
den Drachen noch fliegen.

Waage
Mit der Waage stellt man den Drachen auf die vorhandenen
Windverhältnisse ein. Es gibt z.B. die Dreipunktwaage, Turbowaage,
Cross-over-Waage und die Aktivwaage.

Windfenster
Der Bereich in dem man fliegt ( ca. 160° ). Am stärksten ist der Wind
in der Mitte und nimmt zum Rand des Fensters hin ab.
Dort fliegt der Pilot seine Tricks